Vom Korn
bis zum Brot

Säen & Ernten

Doch bevor es so weit ist, versorgt das Erdreich die Saat erst einmal mit Wasser und allem, was sie noch so braucht.

Der lebendige Boden wandelt durch natürliche Zersetzungsprozesse das in ihm enthaltene Pflanzenmaterial in pflanzenverfügbare Nährstoffe um.

Unzählige Bodenlebewesen wiederum sorgen für eine gute Durchlüftung der Erde. Dieser Kreislauf schafft die Grundlage für das natürliche Wachstum unseres Bioland-Getreides.

Schrot & Korn

Zum Roggen pflegen wir ein ganz besonderes Verhältnis, denn das erste Brot aus unserer Backstube war das Passader Roggenschrot. Bei diesem einen Roggenbrot ist es natürlich nicht geblieben, und deshalb nimmt diese Getreidesorte für unsere Bioland-Vollkornprodukte auch einen besonders großen Raum auf den Feldern ein.

Der Winterroggen ist hart im Nehmen, Fröste und Trockenheit verkraftet er gut. Außerdem wirft er bereits im Frühjahr viel Schatten, weshalb Beikräuter wenig Platz zum Wachsen haben.

Dinkel ist unter den Getreidesorten die große Wiederentdeckung der letzten Jahre. Lange Zeit wurde diese Getreidesorte von der konventionellen Landwirtschaft verschmäht: zu anspruchsvoll im Anbau, hieß es! Für uns ist das kein Grund, diesem schmackhaften und vielseitigen Getreide den Rücken zu kehren. Zumal es sich gegenüber Schädlingen und Krankheiten erfreulich resistent zeigt.

Dinkel braucht einen guten Platz in der Fruchtfolge und wird daher meist nach einer Brache angebaut, wenn der Boden reichlich mit Humus versorgt ist und viele Nährstoffe enthält. Er bringt einen vergleichsweise geringen Ertrag. Zudem muss jedes einzelne Korn in einem weiteren Arbeitsgang aus den Spelzen geschält werden. Das alles macht Dinkel zu einem kostbaren Rohstoff.

Weizen wird bei uns als Sommergetreide angebaut, damit er besser in die Fruchtfolge passt. Zudem sind Eiweißgehalt und -zusammensetzung von Sommerweizen meist günstiger für Backgetreide als jene von Winterweizen. Aus dem Weizen backen wir unsere süßen oder herzhaften, hellen Spezialitäten.

Auch Hafer ist ein Sommergetreide und damit ein wichtiges Glied in der Fruchtfolgekette des ökologischen Landbaus. Da wir relativ wenig Hafer verbacken, lohnt es sich für den Schillerhof nicht, kleine Partien aufwändig schälen zu lassen.Deshalb beziehen wir den benötigten geschälten Hafer über die Handelsgesellschaft Gut Rosenkranz.

Verarbeiten & Veredeln

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Probieren & Genießen

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