Vom Korn bis zum Brot

Manchmal ist es richtig gut, wenn alles in der Region bleibt: Bei uns im Passader Backhaus ist genau das der Fall. In unmittelbarer Nähe wächst das Getreide für unsere Backwaren. Das Korn wird in unserer hofeigenen Mühle vermahlen und in unserer Backstube werden die Mehle mit Sorgfalt verarbeitet und veredelt.

säen & ernten

Unsere Bioland-Felder liegen gleich um die Ecke. Wenn das nicht sogar die kürzeste Lieferkette der Welt ist.

Schrot & Korn

Roggen, Dinkel und Weizen: das sind die wertvollen Rohstoffe für unsere ausgesuchten Backwaren.

verarbeiten & veredeln

Bei Bioland-Getreide ist keine Ernte wie die andere: das setzt sehr viel Fingerspitzengefühl voraus, um damit gutes Brot zu backen.

probieren & genießen

Aus der Nähe betrachtet sind wir noch viel interessanter. Informieren Sie sich gern über einen Besuchstermin.


säen & ernten

Die Felder für unser Bioland-Getreide liegen nicht weit entfernt von unserem Backhaus verteilt auf rund 170 Hektar. Schneller gelangt vermutlich kein reifes Korn zu seiner Weiterverarbeitung. Genauer gesagt: zu unserer Mühle.


Doch bevor es so weit ist, versorgt das Erdreich die Saat erst einmal mit Wasser und allem, was diese braucht.


Der lebendige Boden wandelt durch natürliche Zersetzungsprozesse das in ihm enthaltene Pflanzenmaterial in pflanzenverfügbare Nährstoffe um.


Unzählige Bodenlebewesen wiederum sorgen für eine gute Durchlüftung der Erde. Dieser Kreislauf schafft die Grundlage für das Wachstum unseres Bioland-Getreides.

Schrot & Korn

Die Felder, auf dem unser Bioland-Getreide wächst, werden vom Schillerhof in Wisch bewirtschaftet. Matthias Schiller setzt wie wir auf Nachhaltigkeit und betreibt seit 1996 ökologischen Landbau in Bioland-Qualität. Und das bedeutet: auf Grundlage natürlicher Boden-Ressourcen und ohne Einsatz von künstlichem Dünger und anderen chemisch-synthetischen Zusätzen.


Stattdessen profitieren unsere vier Getreidearten Roggen, Dinkel, Weizen und Hafer von den regelmäßigen Kleebrachen, die im Herbst angebaut werden und CO2 sowie Stickstoff binden. Auch sogenannte Leguminosen wie Ackerbohne und Luzerne, die im Rahmen der Fruchtfolge angebaut werden, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und fördern den Nährstoffgehalt im Boden.


Weitere Information zum Bioland-Anbau finden Sie auf www.schiller-hof.de

Roggen

Zum Roggen pflegen wir ein ganz besonderes Verhältnis, denn das erste Brot aus unserer Backstube war das Passader Roggenschrot. Bei diesem einen Roggenbrot ist es natürlich nicht geblieben, und deshalb nimmt der Roggen für unsere Bioland-Vollkornprodukte auch einen besonders großen Raum auf den Feldern ein.

Der Winterroggen ist hart im Nehmen, Fröste und Trockenheit verkraftet er gut. Außerdem wirft er bereits im Frühjahr viel Schatten, weshalb Beikräuter wenig Platz zum Wachsen haben.

Hier wächst unser Getreide

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Die Ernte unseres Getreides beginnt je nach Witterung im Juli oder August. Und weil die Witterungsverhältnisse natürlich immer variieren, fällt eine Roggen-, Weizen-, Dinkel- und Haferernte mal so oder so aus. Gerade diese Schwankungen nehmen wir vom Passader Backhaus gern auch als Herausforderung, denn solche Unwägbarkeiten zu beherrschen, macht die hohe Kunst des handwerklichen Backens aus.

Um unsere hofeigene Mühle kommt natürlich kein Korn herum. Die luftgekühlte „Ferkar“ vermahlt das Korn besonders schonend und erhält so die wärmeempfindlichen Inhaltstoffe in den Vollkornmehlen.

Der nächste Verarbeitungsschritt erfolgt in der Backstube, wo unser Bäckermeister und sein Team mithilfe moderner Technik die Teige für unsere verschiedenen Bioland-Backwaren vorbereiten. Und auch das geschieht bei uns nicht nach Schema F. Denn das Getreide verändert während der Lagerzeit naturgemäß seine Qualitätseigenschaften und macht eine daran angepasste Weiterverarbeitung erforderlich.

probieren & genießen

Mal ehrlich: Wirklich spannend wird es doch erst hinter den Kulissen! Genau dorthin laden wir Sie herzlich ein. Rücken Sie uns auf die... Kruste und lernen Sie das Passader Backhaus näher kennen. Sobald die Corona-Beschränkungen wieder aufgehoben sind, bieten wir wie gewohnt am letzten Samstag jeden Monats unsere Backstubenführungen an. Und machen Sie es sich zum Abschluss gerne in unserem Hofcafé gemütlich unter der großen Eiche.

Sie können es natürlich auch ganz ruhig angehen lassen: Mit einer unserer vielen Spezialitäten zum Mitnehmen aus dem Hofladen. Und wenn Sie schon mal da sind, sollten Sie unbedingt auch einen Gang durch das schöne Passade machen. Zum Passader See ist es auch nicht weit.